Gemeinsam gegen Landminen

Gemeinsam gegen Landminen

Der Verein Gemeinsam gegen Landminen (GGL) unterstützt weltweit Minenopfer. Dazu zählen die Entminung vor Ort, Aufklärungsarbeit sowie die Unterstützung von Betroffenen.

Aktuell unterstützt Gemeinsam gegen Landminen Projekte zur Minenräumung, Minenrisiko-Aufklärung und Opferhilfe in Burma/Myanmar, Afghanistan, der Ukraine und dem Irak.

Darüber hinaus führt der 2002 gegründete Verein in Österreich Informationskampagnen rund um dieses Thema durch. Minen sind deswegen so weit verbreitet, da sie schnell verlegt und nur zwischen 3 und 30 Dollar pro Stück kosten. Die Räumung hingegen ist langwierig und kostet im Schnitt zwischen 300 und 1.000 Dollar pro Mine. Über 160 Staaten – darunter auch Österreich – haben sich in der sogenannten Ottawa-Konvention darauf geeinigt, die Herstellung, Lagerung, Einsatz und Weitergabe von Antipersonenminen zu verbieten. Einige wichtige Staaten sind bei diesem Pakt allerdings nicht dabei. Dazu zählen unter anderem die USA, Russland, China, Israel, Indien, Pakistan und Syrien.

In mehr als 60 Staaten liegen unzählige scharfe Minen. Auch die Bedrohung durch den immer häufigeren Einsatz von improvisierten Sprengfallen (sogenannten IEDs) nimmt zu. In den letzten Jahren wird leider eine steigende Tendenz bei Minenunfällen beobachtet. 2019 waren über 5.500 Minenopfer zu beklagen.

Der Verein Gemeinsam gegen Landminen trägt das Österreichische Spendengütesiegel. Spenden an Gemeinsam gegen Landminen sind von der Steuer absetzbar.

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